// Künstlerportal: The Kills

Platten // Review

The Kills
Bewertung
Lo-Fi-Rock
Erscheintermin 1.4.2011
Plattenfirma Indigo
Medium CD

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Blood Pressures


Was soll nach dem grandiosen Vorgänger eigentlich noch kommen? Das US-britische Duo schien sich von dem Gedanken an ein viertes Kills-Album lieber ablenken zu wollen: Alison Mosshart hängte sich an Jack White und machte mit der Bluesrockband The Dead Weather ein Nebenprojekt auf, während Jamie Hince dank seiner Freundin Kate Moss mit der Klatschpresse zu tun hatte. Doch schon der Abschied von einem einzigen Dogma löst das Problem: Weniger ist mehr gilt auf "Blood Pressures" nicht mehr. Mit einem volleren Sound geben sich The Kills experimentierfreudiger und wagen mehr Pop. Natürlich sind mit "Heart is a beating Drum" und "Nail in my Coffin" wieder sexy-schmutzige Hymnen dabei, die es auch mit den Hits von "Midnight Boom" aufnehmen können, doch so anschmiegsam wie etwa bei "Baby says" hat man das Duo auf dem letzten Album nicht gehört. Mit zwei ganz intimen Momenten versauen sich die beiden allerdings ihre Zukunft: Hince wagt sich für die Anderthalbminutenballade "Wild Charms" vors Mikro, worauf Mosshart mit dem fragilen Walzer "Last Goodbye" kontert. Wie wollen sie das mit dem fünften Album nur toppen? (cs)




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