Alice Dwyer // Story
Liebelei
Interview: Volker Sievert
uMag: Alice, dein neuer Film "Die verlorene Zeit" handelt von einer großen Liebe, die auch nach Jahrzehnten nicht vergessen ist. Möchtest du auch so geliebt werden? Oder ist das unrealistisch?
Alice Dwyer: Die Vorstellung, so geliebt zu werden, ist natürlich fantastisch. Und auch wenn es vielleicht ein bisschen naiv ist, fände ich es sehr traurig, nicht daran zu glauben.
uMag: Es gibt ja Leute, die sagen, dass in unserer hektischen, von sozialen Netzwerken geprägten Zeit Gefühle eine geringere Halbwertszeit haben als früher. Nimmst du das auch wahr?
Dwyer: Nein.
uMag: Und wie viele Freunde hast du bei Facebook?
Dwyer: Zu viele ...
uMag: Ich behaupte: Es gibt im deutschen Kino zu wenig gute Liebesfilme.
Dwyer: Gute Filme gibt es immer zu wenig. Aber wir arbeiten da ja stetig daran.
uMag: Wie überwindet man am besten die Sehnsucht, wenn man räumlich von seinem Partner getrennt ist? Als Schauspielerin, die mal hier, mal da dreht, müsstest das doch wissen.
Dwyer: Oh ja... viel telefonieren! Viel skypen! Aber vermissen und vermisst zu werden kann auch etwas sehr Schönes sein.
24.11.2011







