Miró: Max-Ernst-Museum, Brühl

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Miró: Max-Ernst-Museum, Brühl
Joan Miró, Torse de femme (Weiblicher Torso) (1967) Abb.: Collection Fondation Marguerite et Aimé Maeght, Saint-Paul –France, © Successió Miró / VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Oft wird Joan Miró (1893–1983) zu den bedeutendsten surrealistischen Malern gezählt. Dabei ist das Repertoire des Katalanen deutlich weiter gefasst: Dadaismus, Kubismus, katalanische Volkskunst zählten ebenso zu seinen Einflüssen wie die Klassische Moderne.

Die Ausstellung „Miró“, die noch bis 28. Januar im Brühöer Max-Ernst-Museum zu sehen ist, bezieht sich im Untertitel „Welt der Monster“ zwar einerseits auf das surrealistische Klischeebild des Künstlers, wagt andererseits aber einen Neuzugriff, indem sie sich nicht auf Mirós bekannte Gemälde konzentriert, sondern auf sein plastisches Schaffen aus den 1960ern und 70ern.

Zu sehen sind Figuren aus Alltagsgegenständen, die zu fantastischen Wesen zusammengesetzt werden und so eine ganz andere, dreidimensionale Perspektive auf das bekannte Bestiarium Mirós ermöglichen.

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit der südfranzösischen Fondation Maeght, die mit über 160 Plastiken die bedeutendste Skulpturensammelung des Künstlers darstellt.

Miró: Max-Ernst-Museum, Brühl
Joan Miró, Torse de femme (Weiblicher Torso) (1967) Abb.: Collection Fondation Marguerite et Aimé Maeght, Saint-Paul –France, © Successió Miró / VG Bild-Kunst, Bonn 2017