Stefan Waghubinger: Jetzt hätten die guten Tage kommen können

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Stefan Waghubinger: Jetzt hätten die guten Tage kommen können
Foto: © Stefan Waghubinger

Im letzten Programm „Außergewöhnliche Belastungen“ hat der Kabarettist Stefan Waghubinger auf der Bühne noch seine Steuererklärung gemacht und währenddessen per Assoziazionshopping unterschiedlichste Themen von seiner ersten Lüge bis hin zum Jüngsten Gericht absolviert: Kein Wunder, ist Waghubinger doch studierter Theologe. Der Österreicher ist politisch und dennoch nicht belehrend. Warum? Weil er seine Rolle doppelbödig katholisch-heuchlerisch anlegt – er steht eigentlich kaum auf der richtigen Seite; auch nicht auf der falschen, sondern irgendwo im Graubereich dazwischen. In seinem neuen Programm „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“ sucht Waghubinger auf dem Dachboden seiner Eltern eine ganz bestimmte Schachtel und wird durch andere Funde auf sich selbst zurückgeworfen; plötzlich muss er Bilanz ziehen, was sein Leben anbetrifft, und das ist trotz vieler alberner Momente dank Waghubingers theologisch fundiertem Tiefgang hoch anspruchsvoll. Können Sie sich jetzt vorstellen, warum wir den Österreicher auf die Bestenliste gesetzt haben?

Stefan Waghubinger: Jetzt hätten die guten Tage kommen können
Foto: © Stefan Waghubinger