Thomas Struth: Haus der Kunst, München

Der 1954 geborene Thomas Struth zählt zur unübersehbaren Garde deutscher Fotografen, die bei Bernd und Hilla Becher studierten (und die derzeit im Frankfurter Städel als Absolventen der Becher-Schule unter dem Titel „Fotografien werden Bilder“ präsentiert werden). Aber: Hier tatsächlich eine gemeinsame Ästhetik anzunehmen, wäre verfehlt, gemein ist den Becher-Schülern allerdings ein Gespür für soziale Genauigkeit, das sich in formaler Strenge niederschlägt.

Die Ausstellung „Figure Ground“, die noch bis 17. September im Münchner Haus der Kunst zu sehen ist, ist die mit über 120 Werken bislang umfangreichste Präsentation von Arbeiten Struths, die neben zentralen Werken Fotografien aus der jüngsten Serie „Nature & Politics“ beinhaltet.