Almost Alive: Kunsthalle Tübingen

Die besten Ausstellungen
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Almost Alive: Kunsthalle Tübingen
Carole A. Feuerman: General´s Twin (2009-11) Abb.: Galerie Hübner & Hübner, © Carole Feuerman, übergeben an Galerie Hübner & Hübner, Courtesy Institut für Kulturaustausch, Tübingen

Der Museumsbesucher ist in der Regel kein Freund der Abstraktion. Der Besucher möchte was erkennen, der Besucher möchte realistische Kunst. Hyperrealismus spielt mit diesem Verlangen.

Tatsächlich erkennt man, was gemeint ist, weil die Darstellung realistisch ist, aber es ist ein überschärfter Realismus, der das Gezeigte gleich wieder in Frage stellt. Hyperrealistsche Kunst ist weit verbreitet und wird auch häufig kritisch rezipiert, Ausstellungen konzentrieren sich allerdings oft auf Teilaspekte.

Auch in der Kunsthalle Tübingen präsentiert „Almost Alive“ noch bis 21. Oktober ausschließlich Skulpturen, was immerhin originell ist – die bekanntesten hyperralistischen Werke sind immer noch Gemälde. Gezeigt werden Arbeiten unter anderem von Maurizio Cattelan, Duane Hanson und George Segal.

Almost Alive: Kunsthalle Tübingen
Carole A. Feuerman: General´s Twin (2009-11) Abb.: Galerie Hübner & Hübner, © Carole Feuerman, übergeben an Galerie Hübner & Hübner, Courtesy Institut für Kulturaustausch, Tübingen