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„Avengers: Endgame“ kommt in erweiterter Fassung erneut ins Kino

Bei den Bonusinhalten von „Avengers: Endgame“ soll es sich unter anderem um eine der bei Marvel etablierten Post-Credit-Sequenzen handeln, also Szenen, die den Abspann unterbrechen und Ausblicke auf künftige Marvel-Filme geben. Zudem soll eine Tribute-Szene an den 2018 verstorbenen, legendären Marvel-Comicautor Stan Lee zu sehen sein. Lee hat viele bekannte Marvel-Helden erfunden und hatte in jedem Marvel-Filmen einen Cameoauftritt.

Außer dem Dienst am Fan hat die erweiterte Fassung wohl auch ganz schnöde finanzielle Gründe: „Avengers: Endgame“ steht mit aktuell 2,51 Milliarden Dollar weltweitem Einspielergebnis noch 37 Millionen Dollar hinter dem Spitzenreiter „Avatar – Flucht nach Pandora“ von James Cameron (2,788 Milliarden). Marvel will mit dem Re-Release „Avengers: Endgame“ zum größten Kinohit aller Zeiten machen. Was eigentlich egal ist, da Marvel zu Disney gehört und Disney vor kurzem das konkurrierende Studio 20th Century Fox gekauft hat, das „Avatar“ 2009 produzierte. Aber wer Superheldenfilme macht, der will eben alle Superrekorde selber brechen und nicht einfach übernehmen.

Der nächste Marvel-Film kommt übrigens auch schon bald: In „Spider-Man: Far from Home“ muss Peter Parker ab 4. Juli in die Fußstapfen des in „Avengers: Endgame“ gestorbenen Tony Stark alias Iron Man treten und mal wieder die Welt retten. vs

Auf kulturmovies.de gibt es alle Kinos, in denen „Avengers: Endgame“ noch läuft.