Fatoni ist mit seinem Album „Andorra“ zurück
Albumcover

MUSIK | Album

Fatoni: Andorra

Nachdem er sich 2017 mit Mine ein Album lang der Liebe gewidmet hat, ist Fatoni solo zurück – und überrascht gleich im ersten Song „Alles zieht vorbei“ mit Tocotronic-Sänger Dirk von Lotzow, der in seinem urcharakteristischen Duktus ein paar Spoken-Word-Zeilen ins Mikro haucht. Im nächsten Track „Die Anderen“ reimt der gebürtige Münchner dann dem Deutschrap ins Gewissen: „Zum Beispiel hassen alle Frei.Wild und wir sind uns alle einig / doch wenn Rapper dumme Faschos sind, dann sind wir nicht so kleinlich“.

Doch neben Statements gegen Rechts und spätkapitalistischen Leistungsfetischismus ist „Andorra“ vor allem eine Art Midlife-Crisis-Platte geworden, auf der sich Fatoni selbstironisch mit dem eigenen Älterwerden („Clint Eastwood“) oder seinem Status als ewiger Indie-Rapper („D.I.E.T.E.R.“) auseinandersetzt. Das ist nicht gerade cool – aber Fatoni weiß das.

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