KUNST | Lenbachhaus, München

Friedrich Wilhelm Murnau: Lenbachhaus, München

„Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“, „Der letzte Mann“, „Faust – eine deutsche Volkssage“ – Friedrich Wilhelm Murnau (1888–1931) war einer der bedeutendsten deutschen Filmpioniere, der aus einer expressionistischen Bildertradition kommend eine ganz eigene Variante des Kinohorrors entwickelte.

Die Ausstellung „Friedrich Wilhelm Murnau – Eine Hommage“ im Münchner Lenbachhaus ist, der Titel deutet das schon an, keine echte Retrospektive eines Filmemachers, sondern eine Auseinandersetzung mit Murnaus Kunst mit den Mitteln des Films. Zu sehen sind bis 26. Februar fünf Filmessays und Kurzfilme von unter anderem Alexander Kluge, Ulrike Ottinger und Guy
Maddin, die versuchen, sich Murnaus Arbeit anzunähern.

Darüber hinaus werden parallel im Münchner Filmmuseum alle erhaltenen Filme Murnaus gezeigt, in restaurierten Fassungen und begleitet von Stummfilmmusikern.