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Sandro Botticelli: Venus (1490) Abb.: Staatliche Museen zu Berlin / Jörg P. Anders

KUNST | Berlin, Gemäldegalerie

The Botticelli Renaissance: Gemäldegalerie, Berlin

Sandro Botticellis „Venus“ (1490) ist eines der zentralen Werke der europäischen Kunstgeschichte, in ihrer ikonographischen Bedeutung vergleichbar mit da Vincis „Mona Lisa“. Und wie diese wurde auch die „Venus“ im Laufe der Jahre und Epochen zitiert, verfremdet, de- und rekonstruiert, ebenso wie weitere Arbeiten des Florentiner Renaissance-Malers. Gleichwohl fand die Wiederentdeckung Botticellis erst im 19. Jahrhundert statt, als die englischen Präraffaeliten ihn für sich entdeckten – der Künstler fungiert so als Brücke zwischen Vergangenheit und Moderne.

Die Berliner Ausstellung stellt erstmals Originale Bottocellis Werken gegenüber, die von ihm beeinflusst sind, unter anderem von René Magritte, Andy Warhol und David LaChapelle.