James Turell: Museum Frieder Burda, Baden-Baden

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James Turell: Museum Frieder Burda, Baden-Baden
James Turrell: Unseen Blue (2002) (Skyspace Argentinien, 2009) Abb.: © James Turrell; Foto: Florian Holzherr

Lichtkunst ist wohl die Spielart der Abstraktion, deren Reiz sich am einleuchtendsten vermittelt. Der 1943 geborene US-Amerikaner zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Genres; von der Land Art kommend baut er seit 1966 sogenannte „Lichträume“, deren Ziel es ist, Licht, Sonne und Sterne als Kunstwerke von eigenem Wert zu erfahren.

Auch in Europa ist Turrell präsent, so existieren umfangreiche Arbeiten unter anderem in Den Haag, Salzburg, am Dornier-Museum Friedrichshafen und im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna.

Die umfangreiche Retrospektive im Museum Frieder Burda, Baden-Baden, zeigt bis 28. Oktober Schlüsselwerke des Künstlers aus den vergangenen 50 Jahren, darunter eine Dokumentation über das Langzeitprojekt „Roden Crater“: ein erloschener Vulkan in Arizona, den Turell seit den 1970ern zu einer Art Himmelsobservatorium umbaut.

James Turell: Museum Frieder Burda, Baden-Baden
James Turrell: Unseen Blue (2002) (Skyspace Argentinien, 2009) Abb.: © James Turrell; Foto: Florian Holzherr