KUNST | Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe

Japanische Tagträume: Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

Immer wieder tauchen japanische Fotografen auf und wirbeln die internationale Kunstszene mit mal strenger, mal ironisch gebrochener Ästhetik durcheinander – kein Wunder eigentlich, angesichts einer Kultur, in der die Fotografie als Technik immer schon hohe Wertschätzung genoss. Eine echte Vintage-Kultur scheint in Japan allerdings nicht zu bestehen, zumindest im Westen ist die Fotografiegeschichte Nippons kaum bekannt.

Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe schließt hier eine Wissenslücke und skizziert an rund 30 Beispielen aus der eigenen Sammlung die Entwicklung der surreal-poetischen Fotografie in Japan zwischen den 1930er und den 1980er Jahren. Noch bis 10. Juli.