Jörg Immendorff: Haus der Kunst, München

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Jörg Immendorff: Haus der Kunst, München
Jörg Immendorff: Für alle Lieben in der Welt (1966) Abb.: Städtische Galerie Karlsruhe

Eine Entdeckung ist Jörg Immendorff sicherlich nicht: Der 2007 verstorbene Maler zählt seit den 1980ern zu den bedeutendsten Künstlern der Bundesrepublik, seine Arbeiten sind Teil des kollektiven Gedächtnisses.

Die Ausstellung „Für alle Lieben in der Welt“, die noch bis 27. januar im Münchner Haus der Kunst zu sehen ist, geht von einem Einschnitt in Immendorffs Biografie 1976 aus, als er sich entschied, seine parallelen Existenzen als Maler, politischer Aktivist und Kunstlehrer in einer einzigen Künstlerpersönlichkeit zu vereinen.

Das Ergebnis ist einerseits die traditionelle Retrospektive eines längst durchgesetzten Künstlers, die sich andererseits der traditionell chronologischen Form verweigert und stattdessen Schwerpunkte im Werk setzt.

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Jörg Immendorff: Haus der Kunst, München
Jörg Immendorff: Für alle Lieben in der Welt (1966) Abb.: Städtische Galerie Karlsruhe