KUNST | Hamburger Kunsthalle

Jose Dávila: Hamburger Kunsthalle

Die Hamburger Kunsthalle präsentiert in ihrem Format „Neuland“ über einen längeren Zeitraum junge Künstler, die sich mit Globalisierung, Migration und Iddentität beschäftigen.

Der 1974 im mexikanischen Guadalajara geborene Jose Dávila ist der zweite Neuland-Künstler, der speziell für Hamburg Installationen entwerfen wird: Arbeiten, deren Konstruktion in der Tradition des amerikanischen Minimalismus von großer Fragilität zeugt, und deren Materialität – Dávila verwendet unter anderem Stahl, Stein und Beton – eine große Wucht mitbringt.

Die Werke sind so geprägt von kaum aushaltbarer Spannung: „Seine Skulpturen spielen spannungsvoll mit physikalischen Kräften, Balance und Masse“, beschreibt die Kunsthalle die geplanten Arbeiten. „Im Mit- und Gegeneinander gegensätzlicher Material- und Formkombinationen sind sie nur in der zusammenhängenden Ganzheit stabil. Ein Bild von sensibler und eleganter Übereinstimmung wird generiert, deren Verletzbarkeit permanent mitschwingt.“