Wiebke Siem_Maskenkostüm Rosa
Wiebke Siem, ohne Titel, 2001, Schaumstoff, Stoff, Abachiholz, Leinengarn; Sammlung Kerstin Hiller und Helmut Schmelzer, Leihgabe im Neuen Museum Nürnberg Foto: Stefan Alber

KUNST | Bonn, Kunstmuseum

Ausstellungseröffnung: Maske. Kunst der Verwandlung

Ein verziertes Stück Stoff über der Augenpartie, ein die Körperformen verhüllendes Gewand oder bunte Farben, die die Konturen des Gesichts verschwimmen lassen: Seit Urzeiten üben Masken und Verkleidungen eine große Faszination auf die Menschen aus. Einmal nicht man selbst sein, zumindest nicht äußerlich, sich verwandeln, sich ausprobieren. Doch Masken können noch mehr, sie bieten Schutz vor der Außenwelt, sind aber zugleich Anlass zur Kommunikation und Interaktion, denn eine Maske verlangt von ihrem Träger, dass er sich zu ihr verhält. Die Ausstellung „Maske. Kunst der Verwandlung“ im Kunstmuseum Bonn widmet sich bis 25. August der Vergangenheit der Maske aber auch ihrer Gegenwart in einer Gesellschaft, die im echten wie virtuellen Leben ständigen Wandel lebt. Gezeigt werden Werke von unter anderem Ed Atkins, Hannah Höch, Meret Oppenheim, Kader Attia, Claude Cahun, Theo Eshetu oder Cindy Sherman.