MUSIK

Sophie Hunger

Sophie Hungers aktuelles Album „Supermoon“ überzeugte prompt die Kollegen aus dem Plattenressort. Vollkommen nachvollziehbar, entwickelt sich Hunger doch stetig weiter, ohne dabei der prätentiösen Ausstellung ihrer Experimentierfähigkeit zu erliegen. Ganz im Gegenteil: Anstatt die Kantigkeit des Vorgängers „The Danger of Light“ noch zu steigern, besinnt sich Hunger auf Kohärenz und Schönheit, ohne je zu gefällig zu werden.

Die Wahlberlinerin weiß, wo sie hin will und wie sie ihre Visionen umsetzen kann – das ist nicht nur die perfekte Voraussetzung für stimmige Alben, sondern auch für eindringlich inszenierte Liveshows.