FILM

The Commuter

Ist der „Speed“-meets-Agatha-Christie-Reißer „The Commuter“ der Abschluss einer inoffiziellen Trilogie? Schon in zwei weiteren Filmen konfrontierte Regisseur Jaume Collet-Serra seinen Star Liam Neeson mit heiklen Situationen in öffentlichen Transportmitteln. Im Thriller „Unknown Identity“ (2011) hatte Neeson mit Gedächtnisproblemen zu kämpfen, nachdem er mit einem Taxi in die Spree gestürzt war; als Air Marshal in „Non-Stop“ (2014) musste er einem Bombenleger das Handwerk legen. Leichter hat Neeson es nun auch im Pendlerzug nicht: Nachdem er seinen Job verloren hat, bekommt Versicherungsmakler Michael während der Heimfahrt ein unmoralisches Angebot, das nicht nur ihn, sondern auch die übrigen Fahrgäste in Schwierigkeiten bringt. Weitere Abenteuer auf der Fähre, in der Tram oder mit dem Stadtrad sind allerdings unwahrscheinlich: Unlängst verkündete Liam Neeson die Actionrente mit 65 – und seinen 65. Geburtstag feierte er vergangenen Juni. sb

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