Klaus-Voormann-Ausstellung auf dem Reeperbahn Festival [Ausstellungstipp]

Man kann sich natürlich streiten, wer der wahre „fünfte Beatle“ ist. Worüber man sich nicht streiten kann: Die herausragende Rolle, die Klaus Voormann für die Beatles und auch viele weitere Musiker gespielt hat. Der 1938 in Berlin geborene Voormann war immer beides: Musiker und Künstler. Er spielte Bass bei vielen Soloprojekten der der Beatles-Mitglieder, war ab 1966 Mitglied bei Manfred Mann, und auch sonst war der „Crazy Kraut“ ein vitaler Bestandtteil der Musikszene im London der Swinging Sixties. Es ist also nicht verwunderlich, dass auch Twiggy in Voormanns grafischen Werken vorkommt. Das bekannteste Bild des Grafikers sollte aber wieder etwas mit den Beatles zu tun haben, mit denen Voormann seit ihren Anfängen in Hamburg eine lebenslange Freundschaft verbindet. 1967 wurde er mit dem Grammy für das Albumcover von „Revolver“ ausgezeichnet. „It started in Hamburg“ heißen nun also sehr passend ein Buch und eine Ausstellung, die sich zu Ehren des 80. Geburtstages des Künstlers mit dem Schaffen Klaus Voormanns von 1958 bis 2018 beschäftigen.

Die Ausstellung ist vom 19. bis 23. September im Rahmen des Reeperbahn Festivals im Reeperbahn Festival Village zu sehen.