Port Cities [Musiktipp]

Die Musikkultur der kleinen Nova Scotia vorgelagerten Nordatlantikinsel Cape Breton ist vor allem durch westeuropäische Einwanderer geprägt. Was mit instrumentaler, schottisch-keltischer Tanzmusik begann, weitet sich mehr und mehr auf andere Musikstile wie Indie und Pop aus. Diese Mischung ist auch auf dem Debütalbum Port Cities des gleichnamigen kanadischen Songwritertrios zu hören.

Die Mitglieder Carleton Stone, Dylan Guthro und Breagh MacKinnon stammen nämlich aus Cape Breton und haben sich das bunte Treiben am Hafen nicht nur für ihren Bandnamen zum Vorbild genommen. Mal rustikal, mal fröhlich beweisen Port Cities, dass der Einfluss neuer Stile und Erfahrungen Außergewöhnliches erschaffen kann. Auch ein bisschen Countryrock darf nicht fehlen, schließlich produzierte man „Port Cities“ in der US-amerikanischen Countrymetropole Nashville. Wie ein roter Faden zieht sich besonders ein Thema durch die Songs auf dem Album: die Liebe – vor allem die weniger perfekte Vorstellung davon. „Wir haben keine Angst zu sagen, dass nicht immer alles großartig ist, oder vieles von dem in Frage zu stellen, worum es in den normalen, traditionellen Liebesliedern geht“, sagt Stone.

Obwohl alle drei Musiker in ihrer Heimat schon vor der Bandgründung als Songwriter und Solokünstler erfolgreich waren, bahnte sich nach dem ersten Aufeinandertreffen 2011 eine tiefer gehende Zusammenarbeit des Trios an. Als offizielle Band werden Stone, Guthro und MacKinnon in diesem Jahr auch in Deutschland auftreten – unter anderem in Berlin, Hamburg und Köln.

Das Album „Port Cities“ ist am 13. April erschienen.

Tourdaten

Dresden, Scheune Kulturzentrum 2. 6., 20:30 Uhr
Berlin, Privatclub 4. 6., 20 Uhr
Hamburg, Nochtwache 5. 6., 20:30 Uhr
Leipzig, Neues Schauspiel 6. 6., 20 Uhr
Köln, Yard Club 7. 6., 20 Uhr
München, Zehner 8. 6., 20 Uhr
Dortmund, FZW 9. 6., 19:30 Uhr

Hier gibt es Tickets der Port Cities!

Port Cities Support von Matt Andersen:

Ettersburg Schloss, 27. 5.
Aschaffenburg, Colos-Saal, 29. 5.
Düsseldorf, Savoy Theater, 30. 5.
Oldenburg, Kulturetage, 31. 5.